Z-Wave Funkstandard & kompatible Geräte & Systeme

Friedrich Schnell
Friedrich Schnell
Z-Wave Funkstandard und kompatible Geräte, Systeme, Zentralen
Inhaltsverzeichnis

Du erfährst hier wie Z-Wave Funkstandard funktioniert und welche kompatible Geräte und Systeme es gibt

Z-Wave ist der internationale Smart Home Funkstandard zur Kommunikation von unterschiedlichen smarten Geräten und wurde von der, im Jahr 2005, gegründeten Z-Wave Alliance und der Firma Sigma Designs weiterentwickelt. 

Die ersten europäischen Hersteller waren, übrigens, das Unternehmen Danfoss und Merten schon im Jahr 2007.

Einige bekannte Allianz Mitglieder

Entwickelt haben den Funkstandard zwei dänische Ingenieure schon im Jahr 2001. 

Die als eigene (Proprietäre) Smart Home Lösung dienen sollte. 

Die Z-Wave Funk-Chips wurden als OEM-Produkte zunächst über die Kopenhagener Firma Zen-Sys vertrieben. 

Im Jahr 2003 verkaufte dann Zen-Sys sein proprietäres Funksystem, und Z-Wave wurde ein öffentlicher Standard.

Z-Wave Chip Sigma Designs
So sieht der Z-Wave Chip von Sigma Designs aus (© Z-Wave Alliance)

Es existieren bereits über 2400 verschiedene Z-Wave Geräte von über 700 verschiedenen Herstellern!

Z-Wave Geräte- und System-Hersteller im Überblick:

Ich nenne hier nur einige von derzeit über 700 bekannten Hersteller für Z-Wave Produkte
Z-Wave und Z-Wave Plus Logos im Vergleich
Z-Wave und Z-Wave Plus Logos im Vergleich (© Z-Wave Alliance)

Wie funktioniert Z-Wave Funkstandard/Protokoll?

Z-Wave Meshnetzwerk topologie
So sieht die Z-Wave Meshnetzwerk-Topologie aus (© smarthomechecker.de)

Die Geräte funken in Europa auf der Frequenz von 868.42 MHz

Der Z-Wave Funkstandard ermöglicht eine sichere und stabile Kommunikation, indem jede Nachricht vom Empfänger rückbestätigt wird, eine sogenannte Zweiwege-Kommunikation.

Die Kommunikation läuft dabei komplett verschlüsselt ab.

Die Geräte, die ich weiter unten vorstelle, werden sowohl vom Stromnetz, als auch mit Batterien betrieben. 

Die folgenden Z-Wave Geräte werden meist mit Batterien betrieben:

  • Bewegungsmelder
  • Rauchmelder
  • Wassermelder
  • Tür- und Fensterkontakte
  • Fernbedienungen
  • einige Alarmsirenen (z.B. von Fa. POPP)
  • verschiedene Wettersensoren
  • Heizkörper-Thermostate und Türschlösser 
 

Mittlerweile gibt es auch Z-Wave Geräte, die mit Solarzellen ausgestattet sind, z.B. die POPP Aussensirene*.

Die unten aufgeführten Geräte werden dagegen meist über Stromnetz betrieben:

  • Smart Home Zentralen (auch Gateways genannt)
  • Regler für die Heizung
  • Relais und Dimmer für Lichtsteuerung
  • Relais für Rollladensteuerung
  • Zwischenstecker-Schalter und Repeater (Router)
 

Sollte eine direkte Funkverbindung zwischen Sender (Smart Home Zentrale) und Empfänger (z.B. eine LED-Lampe) gestört sein, können alle netzbetriebenen Geräte (wie im Bild zu sehen: ein Zwischenstecker-Schalter) auch als Router (es wird ein sogenanntes Routing aufgebaut) fungieren und die Z-Wave Nachrichten weiterleiten. 

Deswegen wird das Z-Wave Funknetz auch als ein Meshnetzwerk bezeichnet.

Meshnetzwerk dürfte vielen dank Philips Hue und dem viel bekannteren Funkstandard ZigBee geläufig sein. Oder auch Thread.

Meshnetzwerk Funktion des Z-Wave routings
Hier siehst du die Meshnetzwerk-Funktion des Z-Wave routings (© smarthomechecker.de)

Ein Z-Wave Netzwerk besteht aus einem Gateway (Smart Home Zentrale) und mindestens einem Gerät (z.B. Zwischenstecker-Schalter). 

Dieses Netzwerk kann dann noch maximal 231 weitere Geräte einbinden und verwalten. 

Es können mehrere solcher Netzwerke aufgebaut werden.

Die Funkreichweite, innerhalb von Gebäuden, beträgt dabei bis zu 25 Meter (Z-Wave Plus ca. 40 Meter) und im Freien bis zu 100 Meter (Z-Wave Plus ca. 150 Meter). 

Der Vorteil von Z-Wave ist die Frequenz von 868 MHz, deren Funkwellen die Wände besonders gut durchdringen können.

Z-Wave Geräte anlernen - Wie funktioniert das?

Was ist Inklusion!?

Zunächst einmal müssen die Geräte in einem Z-Wave Netzwerk einander bekannt gemacht werden, diesen Vorgang nennt man Inklusion (inclusion). 

Der Vorgang wird über die Smart Home Zentrale (Gateway) gestartet und muss am anzulernenden Gerät bestätigt werden.

Das Bestätigen wiederum ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich:

  • wenn das Gerät das erste Mal mit Strom versorgt wird, versetzt es sich in „Inklusion-Modus“, das nennt man Auto-Inklusion
  • durch dreimaliges Drücken der Taste am Gerät
  • oder durch einfaches Drücken
  • das Gedrückthalten einer Taste stellt auch eine weitere Möglichkeit dar
 

Nach dem Anlernen werden die Standard-Parameter von den Geräten übernommen.

Diese lassen sich in vielen Fällen aber anpassen. Das hängt von der jeweiligen Smart Home Zentrale ab.

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Was ist Exklusion!?

Das Verfahren zum Entfernen eines, bereits inkludierten, Geräts aus dem Z-Wave Netz, bezeichnet man als Exkludieren (exclusion).

Was ist die Assoziation!?

Ein drittes und ebenfalls oft vorkommendes Wort aus dem Z-Wave Lager ist die Assoziation. 

Dabei können Z-Wave Geräte andere Z-Wave Geräte direkt steuern. Zum Beispiel eine Fernbedienung steuert einen Zwischenstecker-Schalter auf direktem Weg, ohne einer Zentrale dazwischen.

Z-Wave Funkstandard - Welche Vorteile bietet es dir? 

  • Dank der Z-Wave-Funk-Technologie können Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander und in einem Funknetz verwendet werden
  • Z-Wave Funkstandard bietet, mittlerweile, über 2400 verschiedene Smart Home Geräte an
  • von über 700 unterschiedlichen Herstellern
  • somit keine Bindung an einen einzigen Hersteller
  • die Kommunikation läuft komplett verschlüsselt ab
  • durch das Meshnetzwerk kann die Reichweite erhöht und das Netzwerk stabilisiert werden
  • Z-Wave Geräte können sowohl mit Batterien, als auch mit dem Stromnetz betrieben werden
  • Viele Weltmarktführende Hersteller haben sich der Z-Wave Alliance   angeschlossen 

Z-Wave Plus – Was ist denn das?

So sieht das Z-Wave Plus Logo aus.
Z-Wave Plus (© Z-Wave Alliance)

Z-Wave Plus™ ist ein Zertifizierungsprogramm von der Z-Wave Alliance. 

Es wurde entwickelt, um den Verbrauchern bei der Identifizierung der Produkte zu helfen, die bereits die neu eingeführte Z-Wave Hardware-Plattform einsetzen.

Die neue Plattform wird auch als die 500er-Serie, 5te Z-Wave Generation (5GEN) oder auch als „Next Gen“ genannt. 

Z-Wave Plus zertifizierte Produkte verfügen über einige Vorteile, die die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und es ermöglichen, Z-Wave Lösungen noch schneller und einfacher zu installieren und einzurichten.

Seit der Zertifizierung des ersten Z-Wave Geräts* im Jahre 2004, hat sich Z-Wave zum Marktführer für interoperable intelligente Geräte für das smarte Zuhause entwickelt. 

Mit der Einführung der neuen Z-Wave 500-Serie, wurde das Z-Wave Ökosystem mit neuen Funktionen, wie erhöhter Reichweitelängerer AkkulaufzeitOver The Air Upgrades (OTA), sowie zusätzlichen RF-Kanälen ausgestattet, die alle vollständig rückwärts kompatibel mit bestehenden Z-Wave-Produkten sind.

Für Verbraucher sollen diese Verbesserungen enorme Vorteile, in Bezug auf kürzere und einfachere Installationen, noch mehr Geräteprofile, verbesserte Selbstheilung und längere Lebensdauer der Batterie, haben.

Mit dem neuen Z-Wave-Plus Zertifizierungsprogramm führt die Z-Wave Alliance zusätzlich eine Reihe von Logos ein, die auf den Verpackungen der Z-Wave Plus™ zertifizierten Produkten zu finden sind und über die Vorteile der Z-Wave 500er-Serie informieren.

Vorteile von Z-Wave Plus™ im Überblick:

  • Z-Wave Plus Geräte* sind auch kompatibel zu früheren Z-Wave Geräten 
  • Verbesserung der Akkulaufzeit um ca. 50 %
  • Verbesserung der Reichweite* um 67%
  • 250% mehr Bandbreite
  • Drei RF-Kanäle für eine verbesserte Rauschfestigkeit und höhere Bandbreite
  • Neue Netzwerkweite Plug-n-Play Inclusion-Funktion
  • Verbesserte Selbstheilung und Fehlertoleranz mit explorer Frame-Funktion
  • Air Firmware-Updates (OTA) 

Z-Wave 700 Serie: Nach 500er Funk-Chips folgt die neueste Generation

Auf der CES Consumer Electronics Show 2018 in Las Vegas hat der Z-Wave Chiphersteller Sigma Designs seine neueste Z-Wave-Generation präsentiert. 

Die „700er“-Chips sollen besonders für die Sensoren interessant sein. 

Nachdem die S2-Sicherheitsarchitektur und SmartStart Installation bereits vorgestellt wurden, kam jetzt das dritte Highlight dazu.

Die Z-Wave Plattform soll somit mit diesen Neuerungen noch sicherer und einfacher, intelligenter und nutzerfreundlicher sein.

Die 700er Z-Wave Chip Generation
Die 700er Z-Wave Chip Generation (© Z-Wave Alliance)

Vorteile der Z-Wave 700er Generation:

  • Die Batterielaufzeiten von mehr als 10 Jahren sollen möglich sein (mit Knopfzelle)
  • Die Reichweite im Gebäude soll ca. 90 Meter betragen, damit wäre eine Abdeckung von mehreren Etagen möglich
  • Schnellere und kostengünstigere Entwicklung und Produktion neuer Z-Wave Produkte
  • Durch die ARM – Chips schneller und energieeffizienter
  • Durch das Security 2 (S2) – Framework wird die höchste Sicherheit erreicht
  • Einfache Installation dank Z-Wave SmartStart Setup
  • Die Abwärtskompatibilität zu den anderen Z-Wave Generationen wird gewährleistet 
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Im Video wird die Funktion des S2-Frameworks erklärt (leider nur in Englisch)

Möchtest du noch mehr und vor allem tiefere technische Informationen über den Z-Wave Funkstandard bekommen, dann kann ich dir dieses Buch hier * von Dr. Christian Pätz empfehlen.

Was lässt sich mit Z-Wave Geräten steuern? | Welche kompatible Geräte gibt es?

Mit Z-Wave Geräten lassen sich mittlerweile nahezu alle nur erdenklichen Situationen im Haus, in der Wohnung oder auch im Firmengebäude steuern und überwachen. 

Um eine kleine Vorstellung zu bekommen, habe ich unten ein paar Möglichkeiten zusammengetragen.

Kompatible Geräte zur Steuerung von Rollläden, Deckenlampen und anderen Verbrauchern

Steuerung von Rollläden* und Jalousien mit Unterputz-Modulen (die in den vorhandenen Wanddosen hinter den Wandschaltern installiert werden). 

Die Rollläden können so hoch- und runtergefahren werden, zudem kann deren Lage kontrolliert werden ( z.B. Rollladen schliessen auf 50%)

Steuern von Rollläden mit dem Smart Home Funkstandard Z-Wave
Mit solchen Z-Wave Unterputz-Modulen ist es möglich die Rollläden oder Markisen zu steuern (© smarthomechecker.de)

Steuerung mit anderen Unterputz-Relais-Modulen und Dimmern (die ebenfalls in den vorhandenen Wanddosen hinter den Wandschaltern und Steckdosen installiert werden können) von normalen Lampen, Leuchtstoffröhren, LEDs* und Halogenlampen u.s.w.

Steuern einer LED-Lampe mit Z-Wave Funkstandard
Mit kleinen Unterputz-Modulen, die in der Wanddose hinter den Schaltern verschwinden, kannst Du nicht nur LED-Lampen ansteuern (© smarthomechecker.de)

Kompatible Z-Wave Unterputz-Module unten als Beispiel:

Kompatible Z-Wave Steckdosen (Zwischenstecker-Schalter) - Die einfachste Steuerung von Verbrauchern

Wie lässt es sich auf eine einfache und schnelle Art ein Verbraucher steuern, der über ein normales Stromkabel angeschlossen wird? 

Für solche Fälle existieren die Z-Wave Zwischenstecker-Schalter (umgangssprachlich werden sie oft  Funk-Steckdosen genannt). 

Sie werden eingesetzt zum Schalten und auch Dimmen von elektrischen Verbrauchern. (z.B. lassen sich Stehlampen, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen, Bügeleisen u.v.m ansteuern). 

Mit einigen Z-Wave Steckdosen lässt sich auch der Energieverbrauch ermitteln und protokollieren. Der Fibaro Zwischenstecker-Schalter ist z.B. mit so einer Funktion ausgestattet. 

KAUF-TIPP
Fibaro Zwischenstecker Schalter (Z-Wave Plus)
von FIBARO
  • Fernsteuerbarer Zwischenstecker Typ F
  • Energiemess-Funktion
  • LED-Ring zeigt Verbrauchslevel an
  • Drahtlose EIN/AUS-Steuerung jedes beliebigen Gerätes
  • Funktechnologie: Z-Wave Plus

Z-Wave Steckdosen in der Übersicht: 

  • Fibaro Wall-Plug
  • NodOn Micro Smart Plug
  • Aeotec (Aeon Labs) Smart Switch 6
  • POPP Aussensteckdose IP44
  • Everspring Zwischenstecker Schalter
Steuern einer Waschmaschine mit Z-Wave-Funkstandard
Mit den sogenannten Zwischenstecker-Schaltern kannst Du eine Vielzahl an Geräten steuern. Im Beispiel ist der Zwischenstecker-Schalter von Fibaro abgebildet (© smarthomechecker.de)

Kompatible Geräte zur Steuerung von Pforten, Türen und Garagentoren

Steuerung von Pforten, Garagentoren und anderen Arten von Toren, Türen und Fenstern (für die Türen existieren auch sogenannte smarte Schlösser), für Dachfenster existieren elektrische Z-Wave Fensteröffner (Kettenantriebe) z.B. von der Firma Fakro.

FAKRO Z-Wave Motor für Dachfenster
Z-Wave Kettenantrieb FAKRO ZWS230 (© Fakro)

Für diese Fälle lassen sich folgende Z-Wave Geräte einsetzen:

  • Aeotec (Aeon Labs) Garagentorsteuerung GEN5
  • Fibaro Roller Shutter 2 oder 3 (Z-Wave Rollladensteuerung Unterputz) 
  • Fakro Kettenantrieb für Klappfenster (Elektrischer Fensteröffner, oben im Bild zu sehen)
  • Danalock V3 Z-Wave* Vers. (smartes Türschloss)

Kompatible IP-Kameras für Z-Wave Gateways - Für mehr Sicherheit

Steuern von einem Garagentor mit Z-Wave Funkstandard
Im Beispiel oben (mittig) ist die Garagentorsteuerung der GEN5 (Z-Wave Plus Generation) von Aeotec (Aeon Labs) zu sehen (© smarthomechecker.de)

Steuerung von IP-Kameras*, die über die Gateway- (Smart Home Zentralen) Schnittstellen (API) eingebunden werden können. 

Nachdem die Kameras in die Zentrale eingebunden wurden, kann man sie danach mit anderen Z-Wave Geräten verknüpfen. 

Sobald dann eine Person, ein Fahrzeug oder auch ein Tier (je nach Kameramodell) erkannt wurde, bekommst du eine Push-Mittteilung auf dein Smartphone. 

Durch die Verknüpfung der Z-Wave Geräte ist es auch möglich bei Erkennung einer Bewegung, z.B. die LED-Lampen rot leuchten oder blinken zu lassen.

Netatmo Presence smarte Kamera für den Aussenbereich
Die Erkennung von Personen, Tieren und Fahrzeugen ist mit dieser smarten Kamera "Netatmo Presence" möglich. Sie lässt sich z.B. in die Smart Home Zentrale homee einbinden (© netatmo)

Die Überwachungskamera Netatmo Presence für den Aussenbereich ist mit homee kompatibel und schlägt sich sehr gut im Test

Die beiden Überwachungskameras Netatmo Welcome und Presence funktionieren als einzelne Geräte mit der eigenen App. Lassen sich aber auch ohne Probleme z.B. in der modularen Zentrale homee einbinden. 

Diese Zentrale kann, je nach Cube, mit Z-Wave, ZigBee oder EnOcean Funkstandard umgehen.

Die Netatmo Presence, die du oben im Bild siehst, hat einen eingebauten LED-Fluter, Nachtsicht-Funktion, Bewegungsmelder und kann hervorragend zwischen Tieren, Menschen und Autos unterscheiden.

Sie schlägt sich sehr gut bei mir im (Dauer) Test und das schon seit etlichen Jahren. Einzig zu beanstanden hätte ich die etwas fummelige Installation. 

Kompatible Z-Wave Sirenen sorgen ebenfalls für deine Sicherheit

Sirenen zur Realisierung von Alarm-Szenarien (einige der Sirenen sind auch Solarbetrieben). 

Die POPP Aussensirene besitzt z.B. so einen Solar-Panel. Die Sirenen sind meist über 100 dB laut, was die meisten Einbrecher in die Flucht verhelfen sollte.

Realisierung einer smarten Alarmanlage im Z-Wave Funkstandard
Im Beispiel zu sehen ist die Alarmsirene von Aeotec mit 106 dB (Aeon Labs) (© smarthomechecker.de)

Einige kompatible Z-Wave Sirenen im Überblick:

  • POPP Aussensirene (Die erste Z-Wave Solar-Aussensirene*)
  • Aeotec (Aeon Labs) Sirene
  • Vision Security Sirene (Batteriebetriebene Z-Wave Alarmsirene)
  • devolo Home Control Alarmsirene

Kompatible Z-Wave Heizkörper-Thermostate und Klimageräte

Steuerung von Klima- und Heizgeräten mit Hilfe von Heizkörper-Thermostaten, Thermostaten für Heizung und Fussbodenheizung, Thermostaten für elektrische Fussbodenheizung u.v.a. 

Die Z-Wave Thermostate sollen dich beim Energiesparen unterstützen und mehr Komfort bieten, indem sie, beim Nichtgebrauch, die Temperatur runter regeln oder dein Badezimmer schon, bevor du es morgens betrittst, auf deine Wohlfühltemperatur vorheizen.

Eurotronic Z-Wave Plus Energiesparregler / intelligentes Heizthermostat - individuell programmierbar / Steuerung per App
Eurotronic Spirit Z-Wave Plus Heizkörper-Thermostat (© EUROTRONIC)

Kompatible Z-Wave Geräte für Klima- und Heizungssteuerung in der Übersicht :

  • Danfoss LC-13* Heizkörper-Thermostat (beliebter Thermostat)
  • MCO-Home Thermostat
  • Heat-it Wandthermostat 
  • Fibaro Radiator Thermostat*
  • devolo Home Control Heizkörper-Thermostat
  • devolo Home Control Wand-Thermostat
  • Eurotronic Spirit* Z-Wave Plus Heizkörper-Thermostat (Unterstützt die FLiRS Funktion und ist sehr beliebt in der Z-Wave Community

Kompatible Z-Wave Bewegungsmelder, Rauchmelder, Tür- und Fenstersensoren... - Scharfe Sinne für dein Smart Home

Die Bewegungsmelder, Temperatursensoren und Vibrationssensoren helfen dir aus deinem Heim ein richtiges „smartes Haus“ zu erschaffen. 

Sie melden dir per Push-Mittteilung, sobald eine Bewegung erkannt wurde. Die Vibrations-Sensoren melden sich bei einem Manipulationsversuch am Sensor. 

Die Temperatursensoren helfen z.B. bei der Steuerung von Thermostaten. 

Fibaro Motion Sensor - FIBEFGMS-001-ZW5
Bewegungssensor, Temperatursensor, Lichtsensor und Vibrationssensor von dem Z-Wave Smart Home Spezialisten Fibaro (Fibar Group) (© Fibaro)

Verschiedene Luftqualität-Sensoren („CO2“-Kohlendioxid und „CO“-Kohlenmonoxid, Luftfeuchtigkeit), Rauchmelder, Wassersensoren, Sensoren zur Feststellung der Regenmenge und Windgeschwindigkeit und Gestensteuerung

Z-Wave Sensoren, einige kompatible Geräte im Überblick:

Popp 10-Jahres Funk-Rauchmelder
von Popp
  • Automatische Staub-Kompensation verhindert Fehlalarme
  • Photoelektrischer Rauchmelde-Sensor
  • Extra großer Taster für Test und Stummschaltung
  • Automatischer Selbst-Test
  • Reduzierte Test Lautstärke
  • Automatische Selbst-Kalibrierung
  • Schlafzimmer-Funktion (kein Blinken)
  • Kann noch zusätzlich als unabhängige Innensirene verwendet werden (z.B. als Einbruchsalarm)
  • Die 10 Jahres Lithiumbatterie ist fest verbaut
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Der Einsatz von Z-Wave Sensoren ist sehr vielfältig (Im Video ist der Fibaro Motion Sensor zu sehen)

Z-Wave Funkstandard und kompatible Multimedia Ausstattung?

Steuerung von Multimedia Geräten, ist das möglich?  

Oft werden die smarten Multimedia Geräte wie, zum Beispiel, die sehr bekannten und beliebten SONOS Lautsprecher ebenfalls über die Schnittstellen oder mit einem Plugin eingebunden. 

Doch der Dune HD Solo 4K* geht da einen anderen Weg. Als weltweit erster Z-Wave Plus zertifizierter Mediaplayer mit einem eingebauten Z-Wave Controller. 

Der, eher aus dem Bereich Multimedia und Multiplayer bekannter Hersteller „DUNE“, soll der erste Hersteller sein, der einen 4K Mediaplayer und eine Z-Wave Smart Home Zentrale vereint hat. 

Der Sigma Designs SMP8758 Media-Prozessor sorgt für die flüssige Wiedergabe von 4K Full-HD-Videos.

Die Steuerung des Smart Home(s) übernimmt die Software „Z-Way“ von Z-Wave.Me* über das Sigma Designs ZM5304 Z-Wave Modul.

Dune HD Solo 4K Z-Wave und Media Zentrale in einem
Dune HD Solo 4K Smart Home & Multimedia Zentrale in einem (© Dune)

Kompatible Multimedia Geräte im Überblick:

  • Dune HD Solo 4K
  • iEAST Soundstream Pro M30 (Über ein Plugin voll integrierbar in Fibaro Home Center, POPP Hub-2 und Razberry mit Z-Way)
  • Sonos Lautsprecher (können oft über kompatible Z-Wave Gateways/Hubs/Zentralen eingebunden werden)
  • Logitech Harmony Hub (Der Harmony Hub vereint viele Multimedia Geräte und lässt sich z.B. über ein Plugin im Fibaro Home Center integrieren)
  • Diverse Fernseher lassen sich über Plugins integrieren (z.B. Samsung TV im Fibaro Home Center)

Kompatible Z-Wave LED Lampen und Strips. Gibt es die überhaupt?

Philips Hue ist mittlerweile fast jedem bekannt. Der Hersteller Signify hat sich mit den smarten Leuchten bereits seit Jahren etabliert. 

Dabei nutzt das System den Funkstandard ZigBee und nicht Z-Wave!

Aber auch im Z-Wave-Lager gibt es ein paar LED-Lampen oder Strips, die für schönes Lichtambiente sorgen können.

Einen schönen Nebeneffekt haben einige Lampen auch noch, sie dienen, zusätzlich, als Repeater. So können sie die Z-Wave Funkreichweite vergrössern und stabilisieren.

Hank RGB LED Lampe E27, Z-Wave
Z-Wave RGB LED Lampe (© Hank)
  • Zipato RGBW Bulb-2
  • Hank RGB LED-Lampe
  • Aeotec LED-Strip
  • Aeotec LED-Lampe*
  • Domitech ZBulb

Kompatible Z-Wave Zentralen, Systeme und Gateways

Das Wichtigste darf natürlich auch nicht fehlen, etwas, wo alle Informationen zusammenkommen und ausgewertet werden können.

Die Z-Wave kompatiblen Zentralen. Also praktisch das Hirn jedes Z-Wave Systems! 

Geräte einbinden, verwalten, Automationen und Regeln erstellen, all diese Aufgaben erledigt eine Z-Wave Zentrale.

Aber hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen! Entgegen dem Irrglauben, kann eine Z-Wave kompatible Zentrale nicht alle auf dem Markt befindlichen Z-Wave Geräte einbinden!!! 

Die Grundfunktionen können zwar nach dem includieren gegeben sein, aber wenn die ausgewählte Zentrale ein paar geniale Futures, oder zusätzliche Sensoren von einem Z-Wave Gerät deiner Wahl nicht einbinden kann, dann bleibt man womöglich auf einem Gerät mit 50% seiner Funktionen sitzen.

Ein Beispiel: 

Der Fibaro Motion Sensor (Bewegungsmelder) besitzt neben dem Bewegungssensor auch noch einen Licht-, Temperatur- und einen Erschütterungs-Sensor. 

Bindet man ihn jetzt in die Hauseigene Fibaro Zentrale (z.B. Fibaro HC) ein, werden alle Sensoren verfügbar sein und funktionieren wie vorgesehen.

Möchte man jetzt diesen Motion Sensor aber in der Z-Wave Zentrale eines anderen Herstellers einbinden, könnte es unter umständen Probleme geben. 

Der Sensor wird zwar als Bewegungsmelder erkannt, aber die anderen drei Sensoren bleiben höchstwahrscheinlich auf der Strecke.

Also gilt auch hier: Immer die Kompatibilität überprüfen!

Z-Wave Fibaro Home Center Lite
Z-Wave Smart Home Zentrale "Home Center Lite" von Fibaro (© Fibaro)

Hier einige Z-Wave Zentralen im Überblick:

  • Fibaro Home Center (HC3 Lite*, HC-2 und HC-3*)
  • Zipato Zipabox (Z-Wave und ZigBee in einer Zentrale. Über zusätzliche Module lässt sich das System noch weiter ausbauen: z.B. 433 MHz, EnOcean, KNX)
  • Zipato ZipaTile (Z-Wave und ZigBee in einer Zentrale)
  • naon (Smart Living Zentrale) Nachtrag Sep. 2020: Diese Zentrale wurde vom Hersteller eingestellt! 
  • homee (Modulare Funkzentrale, vereint viele Funkstandards über verschiedene Cubes: ZigBee, Z-Wave, EnOcean)
  • Popp Hub-2
  • Gateway SMART HOME by Hornbach (Z-Wave, ZigBee, Bluetooth LE)
  • devolo Home Control Gateway
  • Schwaiger Gateway (Z-Wave und ZigBee in einer Zentrale)
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Im Video als Beispiel die Smart Home Zentrale ZipaTile von Zipato

Kompatibilität von Amazon Alexa, Google Assistant, Siri (Apple HomeKit) mit dem Z-Wave Funkstandard!?

Hier liegt natürlich ebenfalls alles in der Hand der Hersteller und deren Zentralen. Aber mittlerweile unterstützen sehr viele, sich auf dem Markt befindlichen Z-Wave Systeme, die wichtigsten Sprachassistenten. 

Es gibt drei digitale Sprachassistenten, die im Smart Home Bereich, im wahrsten Sinne des Wortes, was zu sagen haben. 

Sie lassen sich über diverse Schnittstellen und Plug-Ins in die verschiedenen Zentralen einbinden.

Im Fall von Alexa z.B. über die, sogenannten, Skills*

Nach der Einrichtung lassen sich die smarten Geräte und Systeme per Sprache steuern.

7 Antworten

  1. Toller Beitrag. Wie hoch ist die Funkbelastung bei Z-Wave? Wird hier nur bei Signal gefunkt oder funken alle Geräte ständig? Gibt es bei Z-Wave auch batterielose Schalter?

    1. Hallo Tom,

      1. das Z-Wave Funkprotokoll nutzt das sogenannte ISM-Band. Da die Nutzung dieser Frequenzen aber lizenzfrei ist, unterliegt es besonderen Auflagen der Bundesnetzagentur. Daraus resultiert sich, unter anderem, die maximal erlaubte Sendeleistung von 25 mW (Milliwatt). Diese darf aber 36 Sek. pro Stunde nicht überschreiten. Das heisst z.B.: ein Z-Wave Bewegungsmelder darf, auf eine Stunde verteilt, maximal 36 Sekunden mit 25 mW senden. Diese Werte können aber bei Z-Wave Geräten angepasst werden, so, dass der Bewegungsmelder, der auch mit einem Temperatursensor ausgestattet ist, nur ein oder zwei mal pro Stunde aufwacht und seine neuen Temperaturwerte an die Zentrale sendet. Zu diesen ISM-Bändern gehören z.B. auch die ZigBee und EnOcean Funkprotokolle. Mal zum Vergleich: das 5 GHz WLAN-Funk liegt bei 200 mW!

      2. Es gibt sogenannte Unterputz-Module, die werden ohne Batterie betrieben und können direkt hinter konventionellen Lichtschaltern in der Wanddose installiert werden.

      Ich gehe aber eher davon aus, dass du die Lichtschalter meinst, die, die sogenannte Harvesting-Technologie nutzen, wie es beim EnOcean Funkprotokoll der Fall ist.

      Die Friends of Hue Lichtschalter von Philips Hue nutzen z.B. auch das Energy Harvesting um ein ZigBee Signal abzusetzen. Meines Wissens nach, gibt es bis dato noch keine Geräte aus dem Z-Wave Bereich, die diese Technologie ebenfalls nutzen.

      Gruss,

      Friedrich

      1. Vielen Dank für deine Antwort. Deine Beschreibungen finde ich super. Leider gibt es nicht mehr wie dich. Die Hersteller könnten ruhig auch auf deine Art informieren, dann wären die System noch viel erfolgreicher 🙂

        Hast du vielleicht noch Setup-Tipps für klassisch LEDs, Dimmer (Unterputz), Funkschalter, Rolloaktor, Gateway (HomeKit kompatibel), Bewegungsmelder, Feuermelder, Wetterstation für EFH?
        Da ist man als Leihe bei der ganzen Auswahl auch ziemlich verloren.

        LG,
        Tom

        1. Hallo Tom,

          vielen Dank für dein Lob, weiss ich zu schätzen!

          Deiner Frage zu entnehmen, hast du wohl einiges geplant :).

          Genau bei solchen Fragen möchte ich mit dem „Produkt-Checker“ (ist noch lange nicht vollständig und befindet sich im Aufbau) helfen, den Überblick im Smart Home Dschungel zu bekommen und zu behalten.

          Dort kann man Geräte und Systeme entdecken und gleichzeitig sehen, mit welchen weiteren Geräten und Systemen sie kompatibel sind.

          Bei manchen smarten Produkten ist es schwierig schnell an die essentiellen Infos zu kommen, bzw. die Suche im Netz dauert manchmal eine Ewigkeit.

          Und nicht zuletzt kann man dort auch sehen, bei welchen Shops die Geräte angeboten werden, mit einem direkten Preisvergleich!

          Konstruktive Kritik oder aber auch Ideen sind immer willkommen :).

          Zum Thema HomeKit habe ich hier einen Artikel geschrieben, vielleicht hilft es dir auch weiter, dort findest du auch einige kompatible HomeKit Geräte.

          Besonders das Thema HomeKit über Thread kann ich dir nur empfehlen.

          Deine Herangehensweise finde ich gut, denn du machst dir von vornherein Gedanken über die Vielfalt der Geräte, die im Laufe der Zeit sich ansammeln können und werden.

          Was meine ich damit? Viele starten einfach mal, ohne kurz in sich zu gehen und zu überlegen, was will ich mit den smarten Geräten überhaupt erreichen?!

          Will ich einfach ein paar LED-Lampen schalten und eventuell ein paar Automationen dafür erstellen, und das wars dann auch schon?!

          Das ist auch kein Thema, sofern man nicht viel mehr machen will.

          Sollte man sich später aber für mehr Geräte begeistern, sitzt man schnell in einer Falle, weil man feststellen muss, dass die Geräte mit der App oder dem System, für das man sich am Anfang entschieden hat, nicht kompatibel sind.

          Ich gehe davon aus, dass du Z-Wave Geräte nutzen möchtest, in Verbindung mit HomeKit?!

          Da gibt es einige Möglichkeiten, um es umzusetzen.

          Und das ist das, was ich oben gemeint habe. Hier sollte man natürlich zunächst ein passendes System finden, was deine Punkte, zumindest annähernd, abdeckt.

          Ich selbst nutze z.B. die modulare Zentrale „homee“. Sie kann auch in HomeKit integriert werden (ist immer noch im Beta-Stadium), funktioniert bis jetzt aber ganz gut.

          Über den Z-Wave Cube von homee kannst du z.B. die Unterputz-Module von Fibaro steuern (Dimmer, Rollladen-Module, Module für Lichtsteuerung), ebenso die Bewegungsmelder.

          Einige Z-Wave Geräte von Aeotec und NodOn sind ebenfalls kompatibel.

          Fibaro bietet aber nicht nur Z-Wave Geräte an, sondern auch die, die mit HomeKit direkt kompatibel sind (z.B. Motion-Sensor)

          Ein weiteres System, was du dir noch anschauen könntest, ist Aqara. Das Hub ist HomeKit kompatibel, die einzelnen Geräte funken mit ZigBee. Die Geräte sind im Vergleich aber sehr günstig.

          Wenn du vor DIY-Lösungen nicht zurück schreckst, dann könntest du dir ioBroker anschauen, oder die HomeBridge Lösung.

          Das sind alles Plattformen, die meistens auf einem Raspberry Pi (3 oder 4) installiert werden können.

          Aber, bevor ich hier ausschweife :), wichtig ist, ein System zu finden, was zu einem selbst passt.

          Das heisst, viele suchen immer nach „was ist das beste Smart Home System?“. Ich formuliere diese Frage einfach um, suche einfach nach „was ist für mich das beste Smart Home System?“

          Wenn der Drittdienst-Anbieter „IFTTT“ auch noch unterstützt wird, um so besser.

          Denn, dann ist es möglich, z.B. die Wetterstation von Netatmo oder auch andere Geräte mit dem jeweiligen System zu verbinden.

          So, ich hoffe, ich habe nicht noch mehr zur Verwirrung gesorgt 🙂

          Gruß und smarte Woche weiterhin,

          Friedrich

    1. Hallo Gerhard,

      da Rademacher in sich ein geschlossenes System ist, glaube ich nicht, dass die Funkmotoren unterstützt werden. HomePilot ist aber mit dem Google Assistant und somit Google Home & Home Mini kompatibel.

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