Mit ioBroker zum DIY Smart Home

DIY-Smar Home mit ioBroker und Raspberry Pi 3 oder 4

Eigentlich wollte ich meine Vorstellungsreihe ├╝ber┬áSmart Home Systeme┬áfortsetzen und stiess bei meiner Recherche zuf├Ąllig wieder auf ioBroker, den ich dir ja auch noch gar nicht vorgestellt habe.

Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Smart Home System, sondern um eine kostenlose IoT (Internet of Things) Anwendung namens ioBroker.

Damit kann man smarte Ger├Ąte, Systeme oder Dienste, die untereinander normalerweise nicht kompatibel sind, miteinander verkn├╝pfen und Automationen erstellen.┬á

So kannst du, zum Beispiel, mit einem Xiaomi oder Homematic Button eine Philips Hue LED-Lampe steuern.

Oder du erweiterst dein bestehendes System um weitere Ger├Ąte, die ├╝ber einen anderen Funkstandard kommunizieren, wie es z.B. bei┬áZ-Wave oder ZigBee┬áder Fall ist.┬á

In diesem Fall ben├Âtigt man neben den Adaptern allerdings noch zus├Ątzliche Hardware. F├╝r den ZigBee Funkstandard existiert, zum Beispiel, ein USB-Gateway┬á„Conbee-2“ von Phoscon.

Mittlerweile lassen sich über 438 Systeme und Dienste mit ioBroker verknüpfen. Darunter fallen sehr viele bekannte Hersteller wie: Philips Hue, Xiaomi, tado°, AVM, iRobot, Tesla, Miele, Telekom, Samsung und sehr viele andere. 

Dazu unten mehr.

Erste Schritte mit ioBroker: Installation, Visualisierung, Adapter

Um die OpenSource Anwendung ioBroker zu installieren, wird meist ein Raspberry Pi 3 oder 4 benutzt. Das System wird auf einer Micro-SD Karte installiert und ausgef├╝hrt. Da der Raspberry Pi unter anderem auch ├╝ber USB-Anschl├╝sse verf├╝gt, kann hier das oben erw├Ąhnte Conbee-2 Gateway einfach eingesteckt werden.

Genauso funktioniert die Installation aber auch auf einem Windows-Server, MacOS oder Synology NAS. Also eigentlich ├╝berall dort, wo Node.js laufen kann.

So installierst du ioBroker auf dem Raspberry Pi 4!

Matthias von „haus-automatisierung.com“ zeigt im unteren Video, wie du ioBroker auf einem┬áRaspberry Pi der vierten Generation installiert bekommst.

Viele haben ein Problem bei der Installation von ioBroker, weil der Arbeitsspeicher irgendwann zu neige geht.

Das sollte mit dem Raspberry Pi 4 normalerweise nicht mehr auftreten, da er von Haus aus genug mitbringt.   

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ioBroker und virtuelle Adapter

IoBroker ist also eine kostenlose Anwendung, die aber alleine noch gar nichts Wert ist. 

Man ben├Âtigt nat├╝rlich immer noch die einzelnen Systeme und Ger├Ąte daf├╝r.┬á ioBroker ist, wie der Name ÔÇ×BrokerÔÇť schon sagt, ein Vermittler.

Damit das auch alles funktioniert, gibt es sogenannte virtuelle Adapter, so eine Art kleine Apps f├╝r das jeweilige System, worauf zugegriffen werden soll.

Um bei meinem obigen Beispiel zu bleiben, kann also eine Philips Hue Bridge über so einen virtuellen Adapter eingebunden werden. 

Sobald man seine Zugangsdaten eingegeben hat, werden die einzelnen Daten von der Hue Bridge im Reiter Objekte auftauchen.

Hier ein kleiner ├ťberblick der Hersteller, die ├╝ber die Adapter eingebunden werden k├Ânnen:

ioBroker Virtuelle Adapter
Virtuelle Adapter im ioBroker (┬ę Screenshot)

ioBroker und Blockly

Mit einem Bausteinsystem „Blockly“, es ├Ąhnelt dem┬ávon Zipato┬ásehr (zumindest vom Aussehen), kann man verschiedene Automationen z.B. mit Triggern, Schleifen, Variablen u.s.w. realisieren.

Mit ioBroker kannst du ebenfalls eine Vielzahl an Visualisierungen umsetzen.

Damit ist die grafische Oberfl├Ąche gemeint, mit der du deine individuelle Smart Home Schaltzentrale zusammenstellen kannst.

Ein Beispiel f├╝r die Visualisierung im ioBroker

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Fazit zu ioBroker

Mit ioBroker kann man wirklich sehr viel realisieren. Die OpenSource IoT-Plattform wird zudem st├Ąndig erweitert und weiterentwickelt. Mittlerweile k├Ânnen ├╝ber 438 Systeme und Dienste miteinander verkn├╝pft werden.┬á

So k├Ânnen nicht kompatible Ger├Ąte verschiedener Hersteller zueinander finden und mit Automationen versehen werden. Die M├Âglichkeit der visuellen Darstellung finde ich genial (damit meine ich aber nicht nur die normalen Widgets, sondern die M├Âglichkeit der Visualisierung des Grundrisses deiner Immobilie).┬á

Selbst ein KNX- oder Loxone System l├Ąsst sich in ioBroker einbinden.

So kommst du schneller zum DIY Smart Home mit ioBroker

Dir gef├Ąllt ioBroker und du willst jetzt voll durchstarten!? Dann kann ich dir┬áeine Abk├╝rzung empfehlen, auf die ich im Zuge meiner Recherche gestossen bin.

Da die meisten YouTube Videos und Tutorials veraltet und verstreut im Internet zu finden sind, hat Matthias Kleine, einen eigenen „Master-Kurs“ mit ├╝ber 16 Stunden Videomaterial erstellt.

Er zeigt dir bereits oben im Video die Installation von ioBroker auf einem Raspberry Pi 4. Das, was er in diesem, auf ca. 8 Minuten komprimierten, YouTube Video zeigt, wird in seinem Master-Kurs in ausf├╝hrlichen 33 Minuten behandelt.

Ich habe diesen Videokurs nat├╝rlich auch selbst erworben, um ihn f├╝r dich zu testen und einen Eindruck zu bekommen.

Matthias spricht in seinen Videos sehr deutlich und nicht zu schnell. Das hast du sicherlich schon oben in seinem Installationsvideo merken k├Ânnen.

Er bringt alle Inhalte vern├╝nftig, detailliert, nachvollziehbar und ausf├╝hrlich in ca. 125 einzelnen Kapiteln r├╝ber.

Der Master-Kurs von Matthias Kleine kommt offensichtlich sehr gut an. Denn selbst die ioBroker Plattform empfiehlt diesen Kurs auf ihrer Seite.

Was der Kurs genau beinhaltet, wie er aufgebaut ist und was die anderen Teilnehmer dar├╝ber sagen,┬áerf├Ąhrst┬ádu hier.

Hast du schon Projekte mit ioBroker umgesetzt?! Dann ab in die Kommentare damit, ich freue mich!

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├ťber den Autor

Hey, ich heisse Friedrich >> Ich bin der Gr├╝nder und Blogger von smarthomechecker.de. Schon seit ich denken kann, besch├Ąftige ich mich mit der Technik und Elektronik, die mich zum Begeistern bringt. So bin ich auch ein sehr grosser Smart Home & Apple Fan. Ich freue mich sehr auf die weitere Entwicklung in diesem Bereich! Du findest mich auch auf┬áInstagram┬ámit Short-News und Tipps rund um Smart Home.┬á